Zu Silvester wird man ja immer gern ein wenig nostalgisch. Man denkt an das Jahr zurück, überlegt sich, was man schon wieder alles versemmelt hat, flucht und nimmt sich vor, dass nächstes Mal alles anders wird. Dass man seine schlechten Gewohnheiten ablegt und in gewisser Weise ein besserer Mensch wird. Wie süß.
Ich persönlich halte eher nichts davon, da ich die Disziplin eines Zwerghamsters habe und meine Vorsätze vielleicht 2-3 Tage überleben, bevor ich wieder dieselben dummen Sachen auf dieselbe dumme Weise mache. Tut mir Leid, wenn ich mit meinem Pessimismus eure Hoffnungen für das neue Jahr ein bisschen anknackse, aber wenn ihr ehrlich seid, dann bin ich nur realistisch.
So, nun beuge ich mich den gesellschaftlichen Konventionen und blicke ein wenig auf das Jahr zurück. (wie gefühlte 1000 Sender auch).
Was war denn so los, international, meine ich? Naja, nüchtern betrachtet war 2011 nicht das beste Jahr für die Welt. Erdbeben + GAU in Japan, Wirtschaftskrise (wieder mal. Dadurch, dass wir ständig irgendeine Krise haben, ist das ja jetzt nichts mehr Neues), Beinahe-Bankrott Griechenlands, Anschläge in Norwegen... Ich denke mal, die Erde hatte schon bessere Zeiten. Andererseits muss auch der arabische Frühling erwähnt werden, der zwar heuer nicht seinen Ursprung hatte, dennoch erst später seine volle "Wirkung" entfaltet hat. Es ist schon der Wahnsinn. Ich glaube, in dieser Zeit ist etwas sehr Wichtiges in Afrika passiert, nicht nur praktisch, sondern auch symbolisch. Ich bin mir nicht sicher, ob es gut enden wird, aber zumindest findet eine Veränderung statt, was diesen unterdrückten Menschen eigentlich eine richtige Chance gibt.
So, und wie war 2011 bei mir privat? Gut, schätze ich. Wichtige Leute sind in mein Leben getreten, wichtige Leute haben es aber auch verlassen. Eigentlich kann ich nicht klagen, obwohl ich schon zugeben muss, dass mich dieses Jahr teilweise sehr überrascht hat. Mit vielen Ereignissen hätte ich nicht im Traum gerechnet, doch im nach hinein bin ich eigentlich froh darüber.
Literarisch gesehen hat sich viel bei mir getan. Ich denke, ich habe mich heuer zum ersten Mal richtig mit Weltliteratur beschäftigt. Nicht nur, in dem ich selbst welche gelesen habe, sondern auch, in dem ich auf Wikipedia recherchiert, mir die Website von diesem und jenem Autor angesehen habe usw. Ich weiß mittlerweile einfach mehr über dieses Thema als noch vor einem Jahr, versteht ihr? Ich habe auch um die 60 Bücher gelesen (Ja, ich habe mir jedes einzelne aufgeschrieben, weil ich wissen wollte, wie viele es am Ende werden... und nein, ich bin kein Freak!), darunter unglaubliche Klassiker, miese Klischeeromane, echte literarische Offenbarungen...Ja, seit letztem Jänner befinden sich schon ein paar wirkliche Perlen in meinem Bücherregal.
Zu meinem Blog möchte ich noch sagen: Puh, ganz ehrlich? Als ich ihn letztes Jahr relativ verkatert gestartet habe, hätte ich nicht gedacht, dass ich das Bloggen so lange durchhalte. Oder mehr als 2 Leser bekomme. Meine äußerst niedrigen Erwartungen wurden weitgehend übertroffen, was mich doch ein klein wenig glücklich macht. Dennoch nehme ich mir vor, in Zukunft bessere Texte zu schreiben, da ich bei einigen früheren Posts (in der "Anfangsphase" quasi) das Gefühl habe, falsch rüber zu kommen bzw. mein schriftstellerisches Niveau schockierend tief war *hust*
Uh, war das gerade eben ein Neujahrsvorsatz? Na also, ich kann mich doch meinem sozialen Umfeld fügen! Wer hätte das gedacht?
Für immer die eure...
Muse
Dienstag, 3. Januar 2012
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Ich finds schön
Hallo Leute!
Eigentlich bin ich nicht so der Musikfreak. Ich meine, ich mag sie zwar und mein IPod ist mein Schatz, der mich überall hin begleitet, aber leider kenne ich mich nicht so gut aus. Es gibt so viele verschiedene Genre und mir ist - wenn überhaupt - nur ein Bruchteil davon bekannt. Ich gehöre zwar nicht zu den Leuten, die von sich selbst behaupten, sie würden Musik lieben, obwohl sie nur Mainstream und Mist aus den Charts hören und zu Songs wie "Just the way you are" (Entschuldigung, ich kann dieses Lied einfach nicht ausstehen. Es ist so... dumm und naiv. Widerlich.) mitträllern, aber richtig viel Ahnung habe ich nicht.
Allerdings weiß ich eins: "4 Chords" von The Axis of Awesome ist echt gut. Ich mag den Rhythmus, das Video und den Klang der Stimmen. Die teilweise ins lächerlich gezogene Darstellung verschiedener Interpreten hat so etwas wunderbar Ironisches, das mich oft zum Schmunzeln gebracht hat. Mir gefällt der Song einfach und ich hoffe euch auch.
Eigentlich bin ich nicht so der Musikfreak. Ich meine, ich mag sie zwar und mein IPod ist mein Schatz, der mich überall hin begleitet, aber leider kenne ich mich nicht so gut aus. Es gibt so viele verschiedene Genre und mir ist - wenn überhaupt - nur ein Bruchteil davon bekannt. Ich gehöre zwar nicht zu den Leuten, die von sich selbst behaupten, sie würden Musik lieben, obwohl sie nur Mainstream und Mist aus den Charts hören und zu Songs wie "Just the way you are" (Entschuldigung, ich kann dieses Lied einfach nicht ausstehen. Es ist so... dumm und naiv. Widerlich.) mitträllern, aber richtig viel Ahnung habe ich nicht.
Allerdings weiß ich eins: "4 Chords" von The Axis of Awesome ist echt gut. Ich mag den Rhythmus, das Video und den Klang der Stimmen. Die teilweise ins lächerlich gezogene Darstellung verschiedener Interpreten hat so etwas wunderbar Ironisches, das mich oft zum Schmunzeln gebracht hat. Mir gefällt der Song einfach und ich hoffe euch auch.
Sonntag, 25. Dezember 2011
Fröhliche Weihnachten... oder so was in der Art.
Ich bin kein sonderlicher Weihnachtsfan. Ich meine, für mich ist es ein Tag wie jeder andere, nur dass man Geschenke austauscht (wuhu, es lebe der Konsum! Yeah baby, wir kurbeln die kaputte Wirtschaft an!) und die Völlerei frönt, wogegen ich - sind wir mal ehrlich - wirklich nichts habe. Nur das bescheuerte Drumherum nervt ein wenig, wie beispielsweise die ganzen Weihnachtssongs - Last Christmas, All I want for christmas is you.... Im Ernst, man sollte Mädchen, die neben einem im Bus naiv trällern "Last Christmas I gave you my heart but the very next day, you gave it away..." erschlagen dürfen. Was mich etwas beunruhigt: Wenn mir das schon mit zarten 16 Jahren die Nerven raubt, wie wird das dann mit 70 sein? Werde ich dann ausrasten und unschuldig singende Leute mit meinem Gehstock verprügeln? Hoffen wir mal nicht.
Auch meine katastrophalen, peinlichen Einpackversuche bereiten mir immer wieder Magenschmerzen. Ich kanns einfach nicht. Ich glaube, mir fehlt das Gen dazu (welches wahrscheinlich mit dem Backgen zusammenhängt. Gute Erklärung, warum ich in beiden Sachen unfähig bin.)... es wäre zumindest eine hervorragende Entschuldigung für das Desaster, das ich so mit Papier, Schere & Tixo veranstaltet habe.
Naja, aber letzten Endes ist Weihnachten doch ganz in Ordnung. Ich meine, die Menschen freuen sich, treffen ihre Familie wieder (obwohl das meistens in Streit ausartet, aber dafür kann das arme Weihnachten ja nichts) bilden sich ein, der Tag wäre etwas Besonderes und behalten ihn liebevoll Erinnerung.
Nicht schlecht für ein Fest,bei dem man die Geburt eines Zimmermanns vor über 2000 Jahren feiert (Entschuldigung, war euch das jetzt zu atheistisch? Okay, versuchen wir es noch einmal.), bei dem man die Geburt Jesu Christi vor langer Zeit feiert.
Also, ich wünsche euch frohe Weihnachten & hoffe, ihr entspannt euch ein wenig und habt es mit euren Familien und Freunden nett.
Für immer die eure...
Muse
Auch meine katastrophalen, peinlichen Einpackversuche bereiten mir immer wieder Magenschmerzen. Ich kanns einfach nicht. Ich glaube, mir fehlt das Gen dazu (welches wahrscheinlich mit dem Backgen zusammenhängt. Gute Erklärung, warum ich in beiden Sachen unfähig bin.)... es wäre zumindest eine hervorragende Entschuldigung für das Desaster, das ich so mit Papier, Schere & Tixo veranstaltet habe.
Naja, aber letzten Endes ist Weihnachten doch ganz in Ordnung. Ich meine, die Menschen freuen sich, treffen ihre Familie wieder (obwohl das meistens in Streit ausartet, aber dafür kann das arme Weihnachten ja nichts) bilden sich ein, der Tag wäre etwas Besonderes und behalten ihn liebevoll Erinnerung.
Nicht schlecht für ein Fest,
Also, ich wünsche euch frohe Weihnachten & hoffe, ihr entspannt euch ein wenig und habt es mit euren Familien und Freunden nett.
Für immer die eure...
Muse
| Groß, hübsch, leuchtend... ein wenig Tradition muss sein. |
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Schönheit & Kunst, wohin das Auge blickt
Hallo! Ja, ich weiß, ich war in letzter Zeit ein wenig faul *räusper*. Aber wenns draußen schneit wie verrückt und die gesamte Landschaft aussieht wie ein klischeehaftes Wintermärchenland - so eins, wie es die amerikanischen bzw. italienischen Touristen erwarten und dann ganz entzückt sind, wenn sie sich bei -6° am Christkindlmarkt den Arsch abfrieren dürfen -, dann möchte ich mich nur noch mit meinem Kaffee und T.C Boyle in eine Ecke kuscheln und lesen. Oder sagen wir so: Meine Motivation weiter zu bloggen erstickte kläglich im Garten unter den Schneemassen, wo man wohl ihre kalte Leiche wahrscheinlich erst Anfang Frühjahr (was bei uns zu Hause im verdammten Alpenland ungefähr Juni bedeutet^^) finden wird.
Heute will ich euch eine ganz besondere Website vorstellen :the cool hunter. Wie ihr vielleicht wisst, bin ich immer auf der Suche nach einzigartiger Kunst, egal ob es sich um Literatur/Lyrik, Malerei, Skulpturen, Musik oder Filme handelt. Hauptsache individuell und anders.
Vor kurzem bin ich auf "the cool hunter" gestoßen, eine Seite, die ich nicht so recht zu beschreiben weiß. Auf den ersten Blick sieht sie wie ein gigantisches Sammelsurium wunderschöner Bilder von architektonischen Meisterwerken aus. Vielleicht ist sie das auch. Ich hab noch nicht mal einen Bruchteil davon angeschaut und bin dennoch beeindruckt von der Vielfalt der Fotos. Sie vermitteln eine so künstlerische Atmosphäre, die ich weder begreifen, noch ganz erfassen kann.
Ich glaube, ich könnte den ganzen Tag auf dieser Website schmökern und mir dieses und jenes Werk genussvoll auf der Zunge zergehen lassen.
Natürlich gibt es auch winzig kleine Kritiken zu the cool hunter von mir. Die "Fashionrubrik" beispielsweise strotzt nur so vor Pseudokunst und - meiner Meinung nach - nicht gerade geschmackvoller Kleidung. Aber ist das wirklich wichtig? Nein, denn der sehenswerte Rest macht das absolut wett!
Also, gebt euch ein wenig echter, architektonischer Schönheit hin & lasst euch verzaubern. (Uhh gegen Ende des Satzes höre ich mich wie eine gespielt fröhliche Moderatorin eines Lifestylemagazins an. Schrecklich. Ich sollte aufhören gegen Nachmittag gelangweilt "taff" anzusehen, sonst werde ich noch ein lebendes Klischee oder so.)
Für immer die eure...
Muse
Heute will ich euch eine ganz besondere Website vorstellen :the cool hunter. Wie ihr vielleicht wisst, bin ich immer auf der Suche nach einzigartiger Kunst, egal ob es sich um Literatur/Lyrik, Malerei, Skulpturen, Musik oder Filme handelt. Hauptsache individuell und anders.
Vor kurzem bin ich auf "the cool hunter" gestoßen, eine Seite, die ich nicht so recht zu beschreiben weiß. Auf den ersten Blick sieht sie wie ein gigantisches Sammelsurium wunderschöner Bilder von architektonischen Meisterwerken aus. Vielleicht ist sie das auch. Ich hab noch nicht mal einen Bruchteil davon angeschaut und bin dennoch beeindruckt von der Vielfalt der Fotos. Sie vermitteln eine so künstlerische Atmosphäre, die ich weder begreifen, noch ganz erfassen kann.
Ich glaube, ich könnte den ganzen Tag auf dieser Website schmökern und mir dieses und jenes Werk genussvoll auf der Zunge zergehen lassen.
Natürlich gibt es auch winzig kleine Kritiken zu the cool hunter von mir. Die "Fashionrubrik" beispielsweise strotzt nur so vor Pseudokunst und - meiner Meinung nach - nicht gerade geschmackvoller Kleidung. Aber ist das wirklich wichtig? Nein, denn der sehenswerte Rest macht das absolut wett!
Also, gebt euch ein wenig echter, architektonischer Schönheit hin & lasst euch verzaubern. (Uhh gegen Ende des Satzes höre ich mich wie eine gespielt fröhliche Moderatorin eines Lifestylemagazins an. Schrecklich. Ich sollte aufhören gegen Nachmittag gelangweilt "taff" anzusehen, sonst werde ich noch ein lebendes Klischee oder so.)
Für immer die eure...
Muse
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| Ein Buchladen (!) für Kinder in Peking |
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| Tom Fruin Skulptur |
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| Verdammt, das sprüh ich mir mal auf die Vorderseite von meinem Haus! |
Donnerstag, 3. November 2011
Zitate
Hallo meine Lieben! Um meine Inspirationslosigkeit zu verschleiern, zeige ich euch heute ein paar Zitate aus Büchern, die mich sehr berührt haben. Aus dem Zusammenhang gerissen verlieren sie vielleicht etwas von ihrer Wirkung, dennoch bin ich mir sicher, dass sie Eindruck hinterlassen. Ich hoffe, sie gefallen euch und falls nicht, seid ihr ignorante Banausen, die keine Ahnung vom Schönen auf der Welt haben und in der Hölle schmoren sollen! (Ruhig Muse, du wolltest doch nicht mehr so oft wegen Leute ausrasten, die deine Meinungen über Romane nicht teilen... nein, sie sind nicht blöd. Hör auf sie gedanklich zu beschimpfen!)
Äh nun, nach meiner emotionalen Entgleisung, hier die versprochenen Zitate:
Verschont mich
mit euren Psychoetiketten
ich bin nicht schizophrener als andere
("Crank" von Ellen Hopkins.)
One thing we all adore,
something worth dying for
nothing but pain
stuck in this game
searching for fortune and fame
("The Way I Am" von Eminem.)
Auf allen Seiten umbrüllt, umsprüht, umprasselt, von der Bö
saßen wir unversehrt da,
Lebende im Rachen des Todes
("Moby Dick" von Hermann Melville)
Ich bin von Menschen verfolgt
("Die Bücherdiebin" von Markus Zusak. Der Tod spricht mit Lesern.)
Wie konnte ich meine Rolle
im gegenwärtigen Melodrama
einer Psyche erklären,
für die Schuld nicht existierte?
("Crank" von Ellen Hopkins.)
Die Lüge war zur Wahrheit geworden.
("1984" von George Orwell.)
You just use the future to escape the present.
("Eine wie Alaska" von John Green.)
In Wirklichkeit spiegelt die Kunst den Betrachter und nicht das Leben wider.
("Das Bildnis des Dorian Grey" von Oscar Wilde.)
Wir begehren die Wahrheit [...] und finden nur Elend und Tod.
("Jugend ohne Gott" von Horvath)
Es war tröstlich zu wissen, dass ich gefallen war und nicht weiter fallen konnte.
("Die Glasglocke" von Sylvia Plath.)
Licht, sichtbare Erinnerung an das unsichtbare Licht.
(T.S Eliot)
You all smoke to enjoin it. I smoke to die.
("Eine wie Alaska" von John Green.)
Natürlich sind sie wohltätig. Sie nähren die Hungernden und kleiden die Bettler. Aber ihre eigenen Seelen hungern und sind nackt.
("Das Bildnis des Dorian Grey" von Oscar Wilde.)
"Hope" is the thing with feathers
That perches in the soul
And sings the tune without the words
And never stops at all
(von der Dichterin Emily Dickinson)
Wenn du wirklich fortmusst, ist es absolut nötig, alles, was du zurücklässt, kaputt zu machen?
("Schnee auf dem Kilimanjaro" von Ernest Hemingway.)
Ich muss wohl zwei oder drei Raupen aushalten, wenn ich die Schmetterlinge kennen lernen will.
("Der kleine Prinz", Saint-Exupéry)
Dale, count how many times I use the word "fuck".
(Tagebuch von Kurt Cobain)
Papier ist geduldiger als Menschen.
(Tagebuch der Anne Frank)
Adieu dit le renard. Voici mon secret. Il est simple: on ne voit bien qu'avec cour. L'essentiel est invisible pour les yeux.
("Der kleine Prinz", Saint-Exupéry)
Unser Land war nicht einfach besiegt - es war vernichtet worden.
("Die Geisha" von Arthur Golden)
Was auf diesen Seiten getan und gelitten wurde, habe ich so genau nachgeprüft, dass ich es in meinem Inneren selbst getan und gelitten habe.
("Tale oft two cities" von Charles Dickens)
Punk rock means freedom.
(Tagebuch von Kurt Cobain)
Ich kann nicht ohne mein Leben leben! Ich kann nicht ohne meine Seele leben!
("Sturmhöhe" von Emily Brontë)
O Romeo! Warum denn Romeo?
Verleugne deinen Vater, deinen Namen!
Willst du das nicht, schwör dich zu meinem Liebsten,
Und ich bin länger keine Capulet!
("Romeo und Julia" von Shakespeare)
So, das war jetzt eine kleine Auswahl diverser Zitate, die in verschiedene Notizbücher gekritzelt sind oder schlicht aus meinem Gedächtnis stammen. Eigentlich wollte ich ja zuerst noch angeben, wer mit wem spricht und auf welcher Seite ihr es ca. findet, aber das hat dann doch zu sehr den Lesefluss gestört. Und wahrscheinlich wollt ihr auch gar nicht wissen, dass in "Die Bücherdiebin" die letzten Worte lauten: I am haunted by humans/ Ich bin von Menschen verfolgt. , oder?
Für immer die eure...
Muse
Äh nun, nach meiner emotionalen Entgleisung, hier die versprochenen Zitate:
Verschont mich
mit euren Psychoetiketten
ich bin nicht schizophrener als andere
("Crank" von Ellen Hopkins.)
One thing we all adore,
something worth dying for
nothing but pain
stuck in this game
searching for fortune and fame
("The Way I Am" von Eminem.)
Auf allen Seiten umbrüllt, umsprüht, umprasselt, von der Bö
saßen wir unversehrt da,
Lebende im Rachen des Todes
("Moby Dick" von Hermann Melville)
Ich bin von Menschen verfolgt
("Die Bücherdiebin" von Markus Zusak. Der Tod spricht mit Lesern.)
Wie konnte ich meine Rolle
im gegenwärtigen Melodrama
einer Psyche erklären,
für die Schuld nicht existierte?
("Crank" von Ellen Hopkins.)
Die Lüge war zur Wahrheit geworden.
("1984" von George Orwell.)
You just use the future to escape the present.
("Eine wie Alaska" von John Green.)
In Wirklichkeit spiegelt die Kunst den Betrachter und nicht das Leben wider.
("Das Bildnis des Dorian Grey" von Oscar Wilde.)
Wir begehren die Wahrheit [...] und finden nur Elend und Tod.
("Jugend ohne Gott" von Horvath)
Es war tröstlich zu wissen, dass ich gefallen war und nicht weiter fallen konnte.
("Die Glasglocke" von Sylvia Plath.)
Licht, sichtbare Erinnerung an das unsichtbare Licht.
(T.S Eliot)
You all smoke to enjoin it. I smoke to die.
("Eine wie Alaska" von John Green.)
Natürlich sind sie wohltätig. Sie nähren die Hungernden und kleiden die Bettler. Aber ihre eigenen Seelen hungern und sind nackt.
("Das Bildnis des Dorian Grey" von Oscar Wilde.)
"Hope" is the thing with feathers
That perches in the soul
And sings the tune without the words
And never stops at all
(von der Dichterin Emily Dickinson)
Wenn du wirklich fortmusst, ist es absolut nötig, alles, was du zurücklässt, kaputt zu machen?
("Schnee auf dem Kilimanjaro" von Ernest Hemingway.)
Ich muss wohl zwei oder drei Raupen aushalten, wenn ich die Schmetterlinge kennen lernen will.
("Der kleine Prinz", Saint-Exupéry)
Dale, count how many times I use the word "fuck".
(Tagebuch von Kurt Cobain)
Papier ist geduldiger als Menschen.
(Tagebuch der Anne Frank)
Adieu dit le renard. Voici mon secret. Il est simple: on ne voit bien qu'avec cour. L'essentiel est invisible pour les yeux.
("Der kleine Prinz", Saint-Exupéry)
Unser Land war nicht einfach besiegt - es war vernichtet worden.
("Die Geisha" von Arthur Golden)
Was auf diesen Seiten getan und gelitten wurde, habe ich so genau nachgeprüft, dass ich es in meinem Inneren selbst getan und gelitten habe.
("Tale oft two cities" von Charles Dickens)
Punk rock means freedom.
(Tagebuch von Kurt Cobain)
Ich kann nicht ohne mein Leben leben! Ich kann nicht ohne meine Seele leben!
("Sturmhöhe" von Emily Brontë)
O Romeo! Warum denn Romeo?
Verleugne deinen Vater, deinen Namen!
Willst du das nicht, schwör dich zu meinem Liebsten,
Und ich bin länger keine Capulet!
("Romeo und Julia" von Shakespeare)
So, das war jetzt eine kleine Auswahl diverser Zitate, die in verschiedene Notizbücher gekritzelt sind oder schlicht aus meinem Gedächtnis stammen. Eigentlich wollte ich ja zuerst noch angeben, wer mit wem spricht und auf welcher Seite ihr es ca. findet, aber das hat dann doch zu sehr den Lesefluss gestört. Und wahrscheinlich wollt ihr auch gar nicht wissen, dass in "Die Bücherdiebin" die letzten Worte lauten: I am haunted by humans/ Ich bin von Menschen verfolgt. , oder?
Für immer die eure...
Muse
Sonntag, 16. Oktober 2011
Ich schreibe wie... Thomas Mann. Offensichtlich.
Hey Leute! Die Überschrift ist jetzt keine extreme Selbstüberschätzung meinerseits, sondern schlichte Tatsache. Oder naja sagen wir starke Annahme eines auf komplizierten Algorithmen basierendem Computerprogramms. Schon klar, ihr versteht nicht wovon ich rede, aber ich verwirr euch halt gerne ;)
Ich spreche von der Website Ich schreibe wie..., in der man längere Texte, Geschichten oder Blogeinträge eintippen kann und dann der Computer daraus analysiert, welchem Schreibstil sie ähneln. Je länger das Geschriebene, desto zuverlässiger. Ich als Literaturfreak hab das natürlich gleich ausprobieren müssen und deshalb zuerst meinen letzten Post (siehe unten), später, wenige Seiten aus meinem "Roman" analysieren lassen. Ergebnis: Beim ersten Mal "Frederike Mayröcker" (zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich vorher noch nie etwas von ihr gehört habe..Pff, das ärgert mich. Ich hasse es, wenn ich berühmte Autoren nicht kenne) & dann "Thomas Mann". Dass zwei unterschiedliche Resultate vorliegen, wundert mich nicht im Geringsten. Ich blogge völlig anders als ich normalerweise an meinem Roman schreibe. Während in meinen Posts kürzere Sätze vorkommen und es manchmal von pubertären Ausdrücken nur
so wimmelt, verfasse ich mein Manuskript mit erstaunlicher Ernsthaftigkeit, voller abstrakter Metaphern und lange, in einander verschachtelte Satzgefüge. (Also, das ist jetzt zumindest meine Meinung. Natürlich kann man sich selbst kaum beurteilen, aber ich bilde mir ein, dass man ein paar meiner Punkte durchaus als wahr bezeichnen könnte) . Ich bin mir nicht sicher, wie ernst man diese Website nehmen kann. Denn ganz ehrlich: Thomas Mann? Ein Literaturnobelpreisträger? Ein künstlerisches Genie? Okay, ich gebe zu, ich habe mich schon ein wenig gefreut, als mir der Computer diesen Namen angezeigt hat, denn es ist und bleibt ein Riesenkompliment. Ein zweifelhaftes natürlich, aber hey: Man darf doch vor sich hinträumen oder?
Dennoch habe ich ein wenig "recherchiert" (=auf Wikipedia nachgelesen, schließlich bin ich ja ein Kind der Facebook-/Internetgeneration und kann froh sein, wenn ich weiß, wie ein Lexikon überhaupt aussieht.), um nachzuschauen, ob zumindest irgendwelche geringen Gemeinsamkeiten zwischen ihm, dem deutschen Schriftsteller von Werken der Weltliteratur, und äh naja, mir bestehen. Antwort: naja, im weitesten Sinne schon. Offensichtlich schrieb er genau wie ich gerne lange Sätze, voller Einfügungen, Ironie und psychologischen Andeutungen. Seine Erzählweise gilt als "hoch verschränkt" und ist natürlich jeweils der Thematik angepasst. Tja und das wars eigentlich auch schon, offensichtlich sind Thomas Mann und ich doch keine so großen Seelenverwandten. Ich hätte gerne noch eine kleine Textprobe von z.B "Buddenbrooks" gelesen, nur um zu sehen, in welcher Form sich sein Stil dem meinem ähnelt, aber leider konnte ich keine passende finden.
Zu Friederike Mayröcker, meinem anderen Schreibego, sage ich nur: Sie ist Österreicherin, genau wie ich. (Huch, dass hättet ihr jetzt nicht gedacht, oder? Aber yep, ich komme aus Österreich. Das ist dieses kleine Land, das zwischen Deutschland und Italien liegt und voller Berge ist xD. Nein, nein , nicht die Schweiz!) Hm, anscheinend haben wir eine so markante, typische Erzählweise, dass sogar der Computer erkennt, aus welchem deutschsprachigem Raum ich stamme ;).
Fazit zu der Website: Ich finde es eine nette, witzige Spielerei, die ich euch natürlich nicht vorenthalten wollte. Allerdings sollte man sie nicht allzu ernst nehmen. (Tut mir Leid Thommy, ich hätte mir auch gewünscht, dass wir Schreib-Geschwister wären... Na na, nicht weinen!)
Für immer die eure...
Muse
Dennoch habe ich ein wenig "recherchiert" (=auf Wikipedia nachgelesen, schließlich bin ich ja ein Kind der Facebook-/Internetgeneration und kann froh sein, wenn ich weiß, wie ein Lexikon überhaupt aussieht.), um nachzuschauen, ob zumindest irgendwelche geringen Gemeinsamkeiten zwischen ihm, dem deutschen Schriftsteller von Werken der Weltliteratur, und äh naja, mir bestehen. Antwort: naja, im weitesten Sinne schon. Offensichtlich schrieb er genau wie ich gerne lange Sätze, voller Einfügungen, Ironie und psychologischen Andeutungen. Seine Erzählweise gilt als "hoch verschränkt" und ist natürlich jeweils der Thematik angepasst. Tja und das wars eigentlich auch schon, offensichtlich sind Thomas Mann und ich doch keine so großen Seelenverwandten. Ich hätte gerne noch eine kleine Textprobe von z.B "Buddenbrooks" gelesen, nur um zu sehen, in welcher Form sich sein Stil dem meinem ähnelt, aber leider konnte ich keine passende finden.
Zu Friederike Mayröcker, meinem anderen Schreibego, sage ich nur: Sie ist Österreicherin, genau wie ich. (Huch, dass hättet ihr jetzt nicht gedacht, oder? Aber yep, ich komme aus Österreich. Das ist dieses kleine Land, das zwischen Deutschland und Italien liegt und voller Berge ist xD. Nein, nein , nicht die Schweiz!) Hm, anscheinend haben wir eine so markante, typische Erzählweise, dass sogar der Computer erkennt, aus welchem deutschsprachigem Raum ich stamme ;).
Fazit zu der Website: Ich finde es eine nette, witzige Spielerei, die ich euch natürlich nicht vorenthalten wollte. Allerdings sollte man sie nicht allzu ernst nehmen. (Tut mir Leid Thommy, ich hätte mir auch gewünscht, dass wir Schreib-Geschwister wären... Na na, nicht weinen!)
Für immer die eure...
Muse
Dienstag, 11. Oktober 2011
Übermüdung, Konzentrationsschwierigkeiten & richtig schlechte Musik
Hallo Leute! Tut mir Leid, dass ich die letzten äh drei, vier Wochen eher abwesend war, aber ich hatte wahnsinnig viel zu tun. Ihr wisst schon, das übliche: Hausaufgaben, Schulstress, am Bahnhof Drogen verticken, die Reifen vom Auto meines Therapeuten zerstechen, aus der Entzugsklinik ausbrechen... Das tägliche Leid eines ganz normalen Teenagers.
Eigentlich wollte ich ja etwas umwerfend Intelligentes posten, etwas dass euch zum Nachdenken bringt, versteht ihr? Bei dem ihr wirklich sagt "wow die hat ganz schön was drauf!" (äh nein, ich hab keine so großen Komplexe, dass ich Bestätigung von einer Handvoll mir unbekannter Leute aus dem Internet brauche... aber es hätte mich gefreut, eure Gedanken mit einem mir wichtigem Thema zu beschäftigen).
Tja leider wird heute nichts draus, da ich 1. momentan nicht die geringste Inspiration habe, 2. unglaublich übermüdet bin. Im Ernst, ich habe letzte Nacht vielleicht 3 1/2 Stunden geschlafen, da ich als 16-jähriger Mensch, beschissene (uuhhh seht ihr, ich kann auch Jugendausdrücke verwenden & nicht nur immer in diesem pseudo-intelligentem, hochgestochenem Deutsch vor mich hin referieren) soziale Kontakte habe, die keine Hemmungen kennen, mich um 1 Uhr früh anrufen - wenn ich gerade schlafen gehen will - & mich fast 2 Stunden lang wach halten. Als mein Handy die grausame Zeit von 3:10 Uhr angezeigt hat, hab ich mir fast gewünscht ein Außenseiter ohne Freunde zu sein, der zwar einsam ist, aber in der Nacht wenigstens schlafen darf! 3. Habe ich momentan ernorme Konzentrationsschwierigkeiten. Das liegt nicht nur daran, dass ich ziemlich übermüdet bin, sondern auch an der lauten Musik, die etwa alle zwei Sekunden wechselt. Unsere Nachbarn über uns hört man sehr gut & sie haben - gelinde gesagt - einen grauenhaften Geschmack. Ihre Musik klingt etwa so, als hätte man Dubstep vergewaltigt, die Überreste mit Rihannas nerviger Stimme vermischt & daraus dann einen Remix mit Rebecca Gold gemacht. Das klingt echt schlimm, glaubt mir.
Vor allem können sie sich offensichtlich nicht entscheiden, weshalb sie etwa nach drei Sekunden immer den Titel wechseln. Daraus ergibt sich dann ein für Menschen mit Schlafmangel schier unerträgliches Konzert.
Also verzeiht mir bitte etwaige sinnlose Bemerkungen, ungenaue/falsche Grammatik oder unterschwellige Aggressionen. Eigentlich hätte ich unter all diesen Umständen ja gar keinen Post schreiben können, aber eine gewisse, für das Bildungssystem Deutschlands streikende Bloggerin, hat mich daran erinnert, dass auch ich mal wieder von mir hören lassen sollte.
So, & nun entschuldigt mich. Ich muss jetzt rauf und meinen Nachbarn die Fresse einschlagen, weil sie gerade eine besonders abartige Version von dem ohnehin schon miesem "Rude Boy" spielen.
Für immer die eure...
Muse
Eigentlich wollte ich ja etwas umwerfend Intelligentes posten, etwas dass euch zum Nachdenken bringt, versteht ihr? Bei dem ihr wirklich sagt "wow die hat ganz schön was drauf!" (äh nein, ich hab keine so großen Komplexe, dass ich Bestätigung von einer Handvoll mir unbekannter Leute aus dem Internet brauche... aber es hätte mich gefreut, eure Gedanken mit einem mir wichtigem Thema zu beschäftigen).
Tja leider wird heute nichts draus, da ich 1. momentan nicht die geringste Inspiration habe, 2. unglaublich übermüdet bin. Im Ernst, ich habe letzte Nacht vielleicht 3 1/2 Stunden geschlafen, da ich als 16-jähriger Mensch, beschissene (uuhhh seht ihr, ich kann auch Jugendausdrücke verwenden & nicht nur immer in diesem pseudo-intelligentem, hochgestochenem Deutsch vor mich hin referieren) soziale Kontakte habe, die keine Hemmungen kennen, mich um 1 Uhr früh anrufen - wenn ich gerade schlafen gehen will - & mich fast 2 Stunden lang wach halten. Als mein Handy die grausame Zeit von 3:10 Uhr angezeigt hat, hab ich mir fast gewünscht ein Außenseiter ohne Freunde zu sein, der zwar einsam ist, aber in der Nacht wenigstens schlafen darf! 3. Habe ich momentan ernorme Konzentrationsschwierigkeiten. Das liegt nicht nur daran, dass ich ziemlich übermüdet bin, sondern auch an der lauten Musik, die etwa alle zwei Sekunden wechselt. Unsere Nachbarn über uns hört man sehr gut & sie haben - gelinde gesagt - einen grauenhaften Geschmack. Ihre Musik klingt etwa so, als hätte man Dubstep vergewaltigt, die Überreste mit Rihannas nerviger Stimme vermischt & daraus dann einen Remix mit Rebecca Gold gemacht. Das klingt echt schlimm, glaubt mir.
Vor allem können sie sich offensichtlich nicht entscheiden, weshalb sie etwa nach drei Sekunden immer den Titel wechseln. Daraus ergibt sich dann ein für Menschen mit Schlafmangel schier unerträgliches Konzert.
Also verzeiht mir bitte etwaige sinnlose Bemerkungen, ungenaue/falsche Grammatik oder unterschwellige Aggressionen. Eigentlich hätte ich unter all diesen Umständen ja gar keinen Post schreiben können, aber eine gewisse, für das Bildungssystem Deutschlands streikende Bloggerin, hat mich daran erinnert, dass auch ich mal wieder von mir hören lassen sollte.
So, & nun entschuldigt mich. Ich muss jetzt rauf und meinen Nachbarn die Fresse einschlagen, weil sie gerade eine besonders abartige Version von dem ohnehin schon miesem "Rude Boy" spielen.
Für immer die eure...
Muse
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