Donnerstag, 9. Februar 2012

Verdammt, wir leben noch!

Hey Leute! Der Anlass meines heutigen Posts ist der Todestag eines Künstlers, über den man ziemlich viel Schlechtes sagen kann - er trank, feierte wilde Drogenexzesse, war teilweise ein eingebildetes Arschloch & natürlich immer hinter hübschen, blonden Frauen hinter her -, doch er bleibt trotzdem ein genialer Interpret, der es als einziger österreichischer Sänger geschafft hat, die Massen weltweit derartig zu faszinieren.
Wahrscheinlich wisst ihr schon, von wem ich rede: Falco. Obwohl er drei Jahre nach meiner Geburt starb (6. Februar 1998), ist er mir dennoch ein Begriff und sein berühmtester Hit "rock me amadeus" gehört irgendwie zu meinen verblassenden Kindheitserinnerungen dazu. Bilder von eben jenem Musikvideo blitzen in mir auf, schwach erinnere ich mich, dieses Lied früher sehr oft gehört zu haben.
Da jedenfalls vor kurzem sein 14. Todestag war, möchte ich euch heute Falco ein wenig näher bringen.


Mit bürgerlichem Namen hieß er Hans Hölzel (Ich darf zitieren: "Also ich glaube, wenn du Hans Hölzel heißt und 1981 im Musikgeschäft antreten willst, dann kannst du damit keinen Preis gewinnen. […] Falco war eine gute Idee, nicht?") und wurde am 19. Februar 1957 in Wien geboren.
Er hatte einen ganz eigenen, neuen Musikstil und wird manchmal auch deshalb als erster weißer Rapper bezeichnet. Natürlich hatte er mehrere Hits (Der Kommissar, Jeanny...) , aber "Rocke me Amadeus" bleibt wohl sein bekanntester. Allerdings will ich nicht seine gesamte Karriere und sein Privatleben hier wiedergeben, sondern euch eher die Art seines Denkens, seinen Charakter vermitteln.
Durch den biografischen Film "Falco: Verdammt, wir leben noch!" habe ich einen ziemlich guten Einblick in seine Persönlichkeit bekommen und was ich gesehen habe, hat mich unglaublich fasziniert.
Falco war sowohl ein Genie, als auch ein arroganter Arsch. Er hielt sich für den Größten, für einen gottgleichen Künstler. Doch kann man es ihm verübeln? Er wurde von den Massen gefeiert, geliebt. und erreichte bis jetzt als erster und einziger deutschsprachiger Interpret die Spitze der US-Billboard-Charts. Dies ist übrigens auch eine sehr schöne Szene im Film: Falco sitzt im Restaurant mit seinen Freunden, als ihn jene frohe Botschaft ("Rock me Amadeus ist auf Platz 1 in den USA!!!") erreicht. Seine Kameraden jubeln und lassen ihn hochleben, doch er ist nur wie betäub und will sofort nach Hause. Als er dort ankommt, rastet er komplett aus, haut alles was ihm zwischen die Finger kommt - Platten, Stühle, Preise... - kurz und klein, ehe er weinend auf dem Boden zusammen bricht. Er hat erkannt, dass man ihn ab jetzt immer daran messen wird, dass er alles erreicht hat, was ein deutscher Künstler erreichen kann und er somit diese hohen Erwartungen immer wieder erfüllen , nein, übertreffen muss. Ihm ist dieser riesige Druck endlich bewusst geworden und er ist darunter zusammen gebrochen. Wie unglaublich.... schön. Berührend. (Kaputte, einzigartig verrückte Persönlichkeiten haben mich schon immer fasziniert).
Dieser Gegensatz zwischen ekelerregender Arroganz und alkoholdurchtränkten, emotionalen Zusammenbrüchen zieht sich durch den gesamten Film. Einem wird bewusst, dass Falco zwar ein begnadeter Künstler war, der mit seinem neuen Musikstil die Massen  bezaubert hat, dennoch unter all dem Selbstbewusstsein und der lässigen Art, sich ein sensibler Mensch mit großen Problemen versteckt hielt, der mit seinem Erfolg nicht ganz klar kam. Dies hat er dann mit Drogenexzessen, Orgien oder Alkohol zu lindern versucht. Eine gute Lösung? Mit Sicherheit nicht. Aber durch gute Lösungen wirst du auch nicht zur Legende.

Seine exzentrische Art, seine spöttischen Antworten im breiten Wiener-Dialekt, sein wildes, exzessreiches Leben, sein früher Tod.... All dies machen ihn zu etwas Besonderem. Ich bin sicher nicht der größte Falco-Experte auf Erden, doch durch den Film "Verdammt wir leben noch!" konnte ich zumindest einen faszinierenden Blick auf ihn erhaschen. Er beschäftigt mich, bringt mich vielleicht auch zum Nachdenken.
 Ich bewundere ihn, so wie ich Kurt Cobain und Johnny Cash bewundere.
Alles verdammte Genies.

Für immer die eure...
Muse

Freitag, 3. Februar 2012

Fieberwahn & verstörende Einbildungen

Hey, meine Kleinen!

Eigentlich wollte ich ja letzte Woche irgendetwas zum Thema Januar posten (nein, nicht das übliche Wintergejammer, sondern was Geistreiches verdammt!), aber jetzt ist dieser Monat um und die Chance somit vertan. Nennt mich kleinlich, aber zum Februar passt das einfach nicht, versteht ihr? Aber ich habe eine gute Entschuldigung, warum ich nicht hochmotiviert vor meinem PC gesessen bin und die Internetwelt mit einem weiteren formvollendeten Blogeintrag begeistert habe (haha, stellt euch mal vor, ich würde wirklich so von mir denken!). Ich war krank. Und ich meine nicht dieses lächerliche Schnupfen-&-kratzende-Stimme-krank, sondern das echte, wo man sich die ganze Zeit übergibt, Fieber hat und sich unglaublich elend fühlt. Schätze mal, es war die Grippe oder so etwas Ähnliches. Wäre ich clever gewesen, wäre ich nach Griechenland gefahren und hätte mit meinen fast tödlichen Viren auf das Essen der Familie Papandreou gespuckt. Ich meine, so als kleine Rache wegen der Eurokrise und so. (Obwohl, der gerechtigkeitshalber hätte ich dann auch zu den Mitsotakis gehen müssen.... Nee, zu anstrengend)

Jedenfalls konnte ich mich unmöglich aufraffen, etwas zu schreiben - ich fühlte mich einfach zu elend. Ich lag die ganze Zeit im Bett herum, in diesem dämmrigen, halbwachen Zustand und ich konnte nicht einmal lesen, so schlecht war mir. Mein Fieber war nicht beunruhigend hoch, allerdings fiel es mir nach zwei, drei Stunden Schlaf doch manchmal schwer, zu unterscheiden, ob ich gerade geträumt hatte oder nicht. Die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwamm, würde man wohl sagen.
Einmal träumte ich, eine Frau säße auf meiner Bettkante und würde mit mir reden. Was sie sagte weiß ich nicht mehr, aber sie sah aus, wie eine Mischung aus Sylvia Plath und so, wie ich mir immer Mrs. Ramsay  in Gedanken ausmale. Als ich aufwachte, war ich verwirrt, dass ich mich ganz allein im Zimmer befand.
Ich weiß nicht, ob diese leichten Fieberwahn-Einbildungen davon herrührten, dass ich bis vor kurzem noch das Buch "Zum Leuchtturm" gelesen habe, welches eben jene Mrs. Ramsay zur Protagonistin hat, oder ob mein Literaturfanatismus einfach neue Ausmaße erreicht hat. Naja eigentlich ist es egal, da ich nun wieder vollständig gesund bin (juhu, es lebe die Pharmazie!), aber ein wenig verstörend war diese Sylvia-Ramsay-Fusion schon.

Sylvia Plath
Ja, ich weiß, das ist Virginia Woolf.
Aber ich stelle mir Mrs. Ramsay immer
wie die Autorin selbst vor.
                       




                                +









Könnt ihr euch eine Mischung aus den Beiden vorstellen? Ich offensichtlich schon....
Ach, ich denke, mein gestresster Geist braucht nur ein wenig Ruhe. Oder eine dieser schicken Glückspillen (ein Hoch auf die Pharmazie!)
Für immer die eure...
Muse

Samstag, 21. Januar 2012

You got blood on yo' face

Hey Leute!
Ich weiß nicht genau warum, aber in letzter Zeit höre ich öfter Lieder, die eher... rebellischer Natur sind. Die diesen "ich scheiß auf die Gesellschaft"- Charakter haben und mit jugendlichem Revolutionsgeist gewürzt sind. Diese echt wütende Musik, die Veränderung herbei sehnt und Systeme zerbrechen will.
Versteht ihr, was ich meine? Immer, wenn ich so etwas höre, würde ich am liebsten auf die Straße gehen, gegen unser derzeitiges Finanzsystem protestieren und ein paar Banken anzünden.
Keine Ahnung, wieso mich gerade jetzt solch eine Lust überfällt, da diese Krisen in der Welt der Wirtschaft nun ja mittlerweile echt nichts mehr Neues sind (seit 2008 ist das ein gefühlter Dauerzustand). Vielleicht hat mein Unmut gegen die derzeitige Ordnung etwas mit dem Arabischen Frühling zu tun, der vor ca. einem Jahr seinen Anfang nahm. Immer wenn ich an die Bilder zurück denke, die diese jungen, mit Revolutionsgeist erfüllten Menschen zeigten, voller Hoffnung auf eine bessere Zukunft, komme ich mir selbst so... bequem und erbärmlich vor. Ich meine, die Studenten, Schüler und Erwachsenen der arabischen Welt haben ihre Stimme erhoben und sind für den Wunsch auf Veränderung auf die Straße gegangen (vielleicht auch dafür gestorben) und was tun wir? Wir alten, dekadenten Europäer sehen zu und schreiben Blogeinträge darüber. Bin ich die Einzige, die das irgendwie blamabel findet?
Jedenfalls suche ich schon seit einiger Zeit wütende, punkige Songs, da sie perfekt meine momentane Stimmung ausdrücken. Kennt ihr welche? Würde mich echt über ein paar Vorschläge freuen.
& zum Abschluss noch ein Lied, welches sich zwar nicht wirklich gegen ein kaputtes System richtet, aber für mich persönlich dennoch einen rebellischen Charakter hat, der einen einfach nicht mehr los lässt.
You got blood on yo' face
You big disgrace
Wavin' your banner all over the place

knapp 2 Minuten lang & trotzdem legendär

Für immer die eure...
Muse

P.S: Selbst meine derzeitige Lektüre hat den Hauch der jugendlichen Rebellion an sich. "Der Fänger im Roggen" von J.D Salinger - diesmal allerdings auf Englisch.

Dienstag, 3. Januar 2012

Frohes neues Jahr meine Kinder!

Zu Silvester wird man ja immer gern ein wenig nostalgisch. Man denkt an das Jahr zurück, überlegt sich, was man schon wieder alles versemmelt hat, flucht und nimmt sich vor, dass nächstes Mal alles anders wird. Dass man seine schlechten Gewohnheiten ablegt und in gewisser Weise ein besserer Mensch wird. Wie süß.
Ich persönlich halte eher nichts davon, da ich  die Disziplin eines Zwerghamsters habe und meine Vorsätze vielleicht 2-3 Tage überleben, bevor ich wieder dieselben dummen Sachen auf dieselbe dumme Weise mache. Tut mir Leid, wenn ich mit meinem Pessimismus eure Hoffnungen für das neue Jahr ein bisschen anknackse, aber wenn ihr ehrlich seid, dann bin ich nur realistisch.
So, nun beuge ich mich den gesellschaftlichen Konventionen und blicke ein wenig auf das Jahr zurück. (wie gefühlte 1000 Sender auch).
Was war denn so los, international, meine ich? Naja, nüchtern betrachtet war 2011 nicht das beste Jahr für die Welt. Erdbeben + GAU in Japan, Wirtschaftskrise (wieder mal. Dadurch, dass wir ständig irgendeine Krise haben, ist das ja jetzt nichts mehr Neues), Beinahe-Bankrott Griechenlands, Anschläge in Norwegen... Ich denke mal, die Erde hatte schon bessere Zeiten. Andererseits muss auch der arabische Frühling erwähnt werden, der zwar heuer nicht seinen Ursprung hatte, dennoch erst später seine volle "Wirkung" entfaltet hat. Es ist schon der Wahnsinn. Ich glaube, in dieser Zeit ist etwas sehr Wichtiges in Afrika passiert, nicht nur praktisch, sondern auch symbolisch. Ich bin mir nicht sicher, ob es gut enden wird, aber zumindest findet eine Veränderung statt, was diesen unterdrückten Menschen eigentlich eine richtige Chance gibt.
So, und wie war 2011 bei mir privat? Gut, schätze ich. Wichtige Leute sind in mein Leben getreten, wichtige Leute haben es aber auch verlassen. Eigentlich kann ich nicht klagen, obwohl ich schon zugeben muss, dass mich dieses Jahr teilweise sehr überrascht hat. Mit vielen Ereignissen hätte ich nicht im Traum gerechnet, doch im nach hinein bin ich eigentlich froh darüber.
Literarisch gesehen hat sich viel bei mir getan. Ich denke, ich habe mich heuer zum ersten Mal richtig mit Weltliteratur beschäftigt. Nicht nur, in dem ich selbst welche gelesen habe, sondern auch, in dem ich auf Wikipedia recherchiert, mir die Website von diesem und jenem Autor angesehen habe usw. Ich weiß mittlerweile einfach mehr über dieses Thema als noch vor einem Jahr, versteht ihr? Ich habe auch um die 60 Bücher gelesen (Ja, ich habe mir jedes einzelne aufgeschrieben, weil ich wissen wollte, wie viele es am Ende werden... und nein, ich bin kein Freak!), darunter unglaubliche Klassiker, miese Klischeeromane, echte literarische Offenbarungen...Ja, seit letztem Jänner befinden sich schon ein paar wirkliche Perlen in meinem Bücherregal.
Zu meinem Blog möchte ich noch sagen: Puh, ganz ehrlich? Als ich ihn letztes Jahr relativ verkatert gestartet habe, hätte ich nicht gedacht, dass ich das Bloggen so lange durchhalte. Oder mehr als 2 Leser bekomme. Meine äußerst niedrigen Erwartungen wurden weitgehend übertroffen, was mich doch ein klein wenig glücklich macht. Dennoch nehme ich mir vor, in Zukunft bessere Texte zu schreiben, da ich bei einigen früheren Posts (in der "Anfangsphase" quasi)  das Gefühl habe, falsch rüber zu kommen bzw. mein schriftstellerisches Niveau schockierend tief war *hust*
Uh, war das gerade eben ein Neujahrsvorsatz? Na also, ich kann mich doch meinem sozialen Umfeld fügen! Wer hätte das gedacht?
Für immer die eure...
Muse

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Ich finds schön

Hallo Leute!
Eigentlich bin ich nicht so der Musikfreak. Ich meine, ich mag sie zwar und mein IPod ist mein Schatz, der mich überall hin begleitet, aber leider kenne ich mich nicht so gut aus. Es gibt so viele verschiedene Genre und mir ist - wenn überhaupt - nur ein Bruchteil davon bekannt. Ich gehöre zwar nicht zu den Leuten, die von sich selbst behaupten, sie würden Musik lieben, obwohl sie nur Mainstream und Mist aus den Charts hören und zu Songs wie "Just the way you are" (Entschuldigung, ich kann dieses Lied einfach nicht ausstehen. Es ist so... dumm und naiv. Widerlich.) mitträllern, aber richtig viel Ahnung habe ich nicht.
Allerdings weiß ich eins: "4 Chords" von The Axis of Awesome ist echt gut. Ich mag den Rhythmus, das Video und den Klang der Stimmen. Die teilweise ins lächerlich gezogene Darstellung verschiedener Interpreten hat so etwas wunderbar Ironisches, das mich oft zum Schmunzeln gebracht hat. Mir gefällt der Song einfach und ich hoffe euch auch.

Sonntag, 25. Dezember 2011

Fröhliche Weihnachten... oder so was in der Art.

Ich bin kein sonderlicher Weihnachtsfan. Ich meine, für mich ist es ein Tag wie jeder andere, nur dass man Geschenke austauscht (wuhu, es lebe der Konsum! Yeah baby, wir kurbeln die kaputte Wirtschaft an!) und die Völlerei frönt, wogegen ich - sind wir mal ehrlich - wirklich nichts habe. Nur das bescheuerte Drumherum nervt ein wenig, wie beispielsweise die ganzen Weihnachtssongs - Last Christmas, All I want for christmas is you.... Im Ernst, man sollte Mädchen, die neben einem im Bus naiv trällern "Last Christmas I gave you my heart but the very next day, you gave it away..." erschlagen dürfen. Was mich etwas beunruhigt: Wenn mir das schon mit zarten 16 Jahren die Nerven raubt, wie wird das dann mit 70 sein? Werde ich dann ausrasten und unschuldig singende Leute mit meinem Gehstock verprügeln? Hoffen wir mal nicht.

Auch meine katastrophalen, peinlichen Einpackversuche bereiten mir immer wieder Magenschmerzen. Ich kanns einfach nicht. Ich glaube, mir fehlt das Gen dazu (welches wahrscheinlich mit dem Backgen zusammenhängt. Gute Erklärung, warum ich in beiden Sachen unfähig bin.)... es wäre zumindest eine hervorragende Entschuldigung für das Desaster, das ich so mit Papier, Schere & Tixo veranstaltet habe.

Naja, aber letzten Endes ist Weihnachten doch ganz in Ordnung. Ich meine, die Menschen freuen sich, treffen ihre Familie wieder (obwohl das meistens in Streit ausartet, aber dafür kann das arme Weihnachten ja nichts) bilden sich ein, der Tag wäre etwas Besonderes und behalten ihn liebevoll Erinnerung.
Nicht schlecht für ein Fest, bei dem man die Geburt eines Zimmermanns vor über 2000 Jahren feiert (Entschuldigung, war euch das jetzt zu atheistisch? Okay, versuchen wir es noch einmal.), bei dem man die Geburt Jesu Christi vor langer Zeit feiert.
Also, ich wünsche euch frohe Weihnachten & hoffe, ihr entspannt euch ein wenig und habt es mit euren Familien und Freunden nett.
Für immer die eure...
Muse


Groß, hübsch, leuchtend... ein wenig Tradition muss sein.


Donnerstag, 22. Dezember 2011

Schönheit & Kunst, wohin das Auge blickt

Hallo! Ja, ich weiß, ich war in letzter Zeit ein wenig faul *räusper*. Aber wenns draußen schneit wie verrückt und die gesamte Landschaft aussieht wie ein klischeehaftes Wintermärchenland - so eins, wie es die amerikanischen bzw. italienischen Touristen erwarten und dann ganz entzückt sind, wenn sie sich bei -6° am Christkindlmarkt den Arsch abfrieren dürfen -, dann möchte ich mich nur noch mit meinem Kaffee und T.C Boyle in eine Ecke kuscheln und lesen. Oder sagen wir so: Meine Motivation weiter zu bloggen erstickte kläglich im Garten unter den Schneemassen, wo man wohl ihre kalte Leiche wahrscheinlich erst Anfang Frühjahr (was bei uns zu Hause im verdammten Alpenland ungefähr Juni  bedeutet^^) finden wird.


Heute will ich euch eine ganz besondere Website vorstellen :the cool hunter. Wie ihr vielleicht wisst, bin ich immer auf der Suche nach einzigartiger Kunst, egal ob es sich um Literatur/Lyrik, Malerei, Skulpturen, Musik oder Filme handelt. Hauptsache individuell und anders.
Vor kurzem bin ich auf "the cool hunter" gestoßen, eine Seite, die ich nicht so recht zu beschreiben weiß. Auf den ersten Blick sieht sie wie ein gigantisches Sammelsurium wunderschöner Bilder von architektonischen Meisterwerken aus. Vielleicht ist sie das auch. Ich hab noch nicht mal einen Bruchteil davon angeschaut und bin dennoch beeindruckt von der Vielfalt der Fotos. Sie vermitteln eine so künstlerische Atmosphäre, die ich weder begreifen, noch ganz erfassen kann.
Ich glaube, ich könnte den ganzen Tag auf dieser Website schmökern und mir dieses und jenes Werk genussvoll auf der Zunge zergehen lassen.
Natürlich gibt es auch winzig kleine Kritiken zu the cool hunter von mir. Die "Fashionrubrik" beispielsweise strotzt nur so vor Pseudokunst und - meiner Meinung nach - nicht gerade geschmackvoller Kleidung. Aber ist das wirklich wichtig? Nein, denn der sehenswerte Rest macht das absolut wett!
Also, gebt euch ein wenig echter, architektonischer Schönheit hin & lasst euch verzaubern. (Uhh gegen Ende des Satzes höre ich mich wie eine gespielt fröhliche Moderatorin eines Lifestylemagazins an. Schrecklich. Ich sollte aufhören gegen Nachmittag gelangweilt "taff" anzusehen, sonst werde ich noch ein lebendes Klischee oder so.)
Für immer die eure...
Muse

Ein Buchladen (!) für Kinder in Peking



Tom Fruin Skulptur
 


Verdammt, das sprüh ich mir mal auf die Vorderseite von meinem Haus!